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Studenten
Mit Beginn eines Studiums beginnt ein neuer Lebensabschnitt. Damit Sie sich um die wesentlichen Dinge Ihres Studiums kümmern können, nimmt Ihnen die BKK Pfeifer & Langen die Sorge um die richtige Krankenversicherung ab. Nachfolgend erhalten Sie Informationen zum Thema Krankenversicherung und Studium.
Grundsätzlich sind Sie als Student bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres bei Ihren Eltern beitragsfrei familienversichert. Mit Ablauf der Familienversicherung besteht selbstverständlich die Möglichkeit, weiterhin bei der BKK Pfeifer & Langen versichert zu bleiben. Sie werden dann selbst Mitglied in der studentischen Krankenversicherung.
Die Versicherung in der studentischen Krankenversicherung endet spätestens mit Abschluss des Studiums, mit Ablauf des 14. Fachsemesters oder mit dem Semester, in dem Sie das 30. Lebensjahr vollenden.
Sollten Sie die Voraussetzungen der studentischen Krankenversicherung nicht mehr erfüllen, können Sie sich bei der BKK Pfeifer & Langen freiwillig versichern.
Beiträge zur studentischen Kranken- und Pflegeversicherung
Der Beitrag zur Kranken- und Pflegeversicherung ist für alle Studenten gesetzlich festgelegt. Er beträgt bundeseinheitlich ab dem 01.07.2009 monatlich 53,40 Euro für die Krankenversicherung und 9,98 Euro für die Pflegeversicherung.
Mitglieder ohne Kinder, die das 23. Lebensjahr vollendet haben, zahlen einen höheren Beitrag zur Pflegeversicherung: 11,26 Euro.
Die Beiträge für das komplette Semester sind im Voraus zu zahlen. Ausnahme: Wenn Sie uns eine Einzugsermächtigung unterschreiben, ist auch eine monatliche Zahlung möglich.
Werkstudenten
Werkstudenten sind alle, die als ordentlich Studierende einer Hochschule oder einer der fachlichen Ausbildung dienenden Schule eingeschrieben, und währenddessen gegen Arbeitsentgelt beschäftigt sind. Diese Tätigkeit ist versicherungsfrei in der Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung. Dies gilt übrigens auch für eine nebenberufliche selbstständige Tätigkeit.
Ordentlich Studierende
Ordentlich Studierende sind Personen, die für ein Studium an einer in- oder ausländischen Hoch- oder Fachhochschule immatrikuliert sind. Personen, die ein Studium an einer staatlich anerkannten Fachschule oder anderen Bildungseinrichtungen belegen, gelten ebenfalls als ordentlich Studierende. Die Dauer des Studiums umfasst den Zeitraum, der zwischen der Einschreibung als Student (Immatrikulation) und der Exmatrikulation oder der berufsqualifizierenden Abschlussprüfung liegt.
Vollzeitstudium
Für die Versicherungs- und Beitragsfreiheit ist ein Vollzeitstudium erforderlich. Studenten der Fernuniversität Hagen müssen zusätzlich nachweisen, dass das Fernstudium tatsächlich auch als Vollzeitstudium ausgeübt wird. Teilnehmer an Studienkollegs und Gasthörer gelten nicht als Studierende.
Das Studium muss Schwerpunkt der Arbeitsleistung (Zeit und Arbeitskraft) des Studenten darstellen und die Beschäftigung von untergeordneter Bedeutung sein. Dieser Grundsatz ist unabhängig von der Höhe des Arbeitsentgelts erfüllt, wenn
- im Semester nicht mehr als 20 Stunden pro Woche gearbeitet wird. In den Semesterferien kann voll gearbeitet werden.
- mehr als 20 Stunden wöchentlich gearbeitet wird und die Arbeitszeit überwiegend in den Abend- und Nachtstunden oder am Wochenende abgeleistet wird. Sie muss gegenüber dem Studium aber Nebensache bleiben.
- zwar mehr als 20 Stunden wöchentlich, aber befristet auf zwei Monate gearbeitet wird.
- Zur Beurteilung der Versicherungsfreiheit werden mehrere Beschäftigungsverhältnisse zusammengerechnet.
Rentenversicherungsfreiheit
In der Rentenversicherung besteht Versicherungsfreiheit lediglich im Rahmen einer geringfügigen Beschäftigung. Dies ist der Fall, wenn
- das Entgelt monatlich 400 Euro nicht übersteigt (so genannter Minijob) oder
- die Beschäftigung von vornherein auf nicht mehr als zwei Monate oder 50 Arbeitstage im Jahr befristet ist.
Wenn Sie einen so genannten Minijob ausüben, zahlt Ihr Arbeitgeber in der Regel Pauschalbeiträge zur Rentenversicherung für Sie.
Nebenberufliche selbständige Tätigkeit
Hier gelten die Voraussetzungen wie bei den Werkstudenten, d.h. die Tätigkeit muss von untergeordneter Bedeutung sein.
Familienversicherung
Je nach Höhe des Einkommens kann eine bisher bestehende Familienversicherung entfallen.
Wer ein regelmäßiges monatliches Gesamteinkommen von mehr als 365 Euro (im Jahr 2010) hat, kann nicht mehr familienversichert sein. Für geringfügig Beschäftigte, die einem so genannten Minijob nachgehen, beträgt die Grenze 400 Euro (im Jahr 2010). Zum Gesamteinkommen zählen unter anderem
- Einnahmen aus einer Beschäftigung oder selbstständigen Tätigkeit,
- Renten,
- Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung und
- Einnahmen aus Kapitalvermögen.
Einzugsermächtigung